Mittwoch, 14 November 2018

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Neues Spielgerät der Schule an der Ruhraue ist barrierefrei

20.09.2018 - 13:30 Uhr

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Foto: Stadt Olsberg

Schulleiterin Barbara Wolf und Schülersprecher Justin Brill

Olsberg.  Die Schule an der Ruhraue in Olsberg hat ein neues Spielgerät bekommen. Über eine Rampe können auch Kinder im Rollstuhl darauf spielen.

Unter Beifall der Schüler hat Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer das neue Spielgerät auf dem Schulhof der Schule an der Ruhraue feierlich eröffnet. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, die Rutsche auch gleich auszuprobieren. Ebenso wie Schulleiterin Barbara Wolf und Schülersprecher Justin Brill bekam er dafür viel Applaus.

Das neue Spielgerät ist barrierefrei und für Kinder im Rollstuhl über eine Rampe problemlos erreichbar. Der Rutscheneinstieg ist so gebaut, dass Kinder leicht vom Rollstuhl dorthin umsteigen oder umgesetzt werden können. Auf der anderen Seite der Rutsche sind Bewegungsmöglichkeiten für „Läufer“ angebaut. Auch das Umfeld wurde mit Rampe, verändertem Sandkasten und Wiese neu gestaltet.

Neues Spielgerät kostet 20000 Euro

Mit großer Begeisterung verfolgten die Jungen und Mädchen die Bauarbeiten auf dem Schulhof der jüngeren Klassen. „Das war für sie sehr spannend – beginnend mit dem Abriss des alten Spielgerätes, den vielen Fahrzeugen und Baggern auf dem Schulhof und schließlich mit dem Aufbau des neuen Spielgerätes“, erzählte die Schulleiterin. „Wir haben sogar Baustellenbesichtigungen mit einzelnen Klassen durchgeführt.“ Für das Kollegium war die Bauphase nicht ganz so einfach: „Es passierte so viel Spannendes vor den Fenstern, dass die Kinder nicht immer so aufmerksam sein konnten“, sagte Barbara Wolf mit einem Lächeln.

„Das alte Spielgerät war nach 20 Jahren morsch, die Rutsche nicht mehr gut nutzbar. Das ganze Gerät wäre in den nächsten Wochen vom TÜV stillgelegt worden“, erläuterte die Schulleiterin. Ersatz sei daher dringend erforderlich gewesen. Rund 20000 Euro hat die Stadt Olsberg für das Spielgerät investiert, weitere gut 16000 Euro für den Einbau und die Umgestaltung des Umfeldes.

Schülersprecher Justin Brill bedankt sich bei der Stadt Olsberg

Bei der Einweihung erfreuten die Kinder und Jugendlichen die Gäste mit dem Willkommenslied „Karibu“. Schülersprecher Justin Brill hatte zuvor alle begrüßt. Sein Dank galt der Stadt Olsberg, „die uns das Spielgerät ermöglicht hat“. Bürgermeister Wolfgang Fischer durfte gemeinsam mit Barbara Wolf und Justin Brill symbolisch das Band durchschneiden. Der Dank der Schulleiterin galt neben den beteiligten Firmen, die die Realisierung zügig schafften, auch dem TSV Bigge-Olsberg, der die Erlaubnis für die Anfahrt der Baufahrzeuge über sein Vereinsgelände zu dem hinter der Schule liegenden Schulhof gegeben hatte.

 


 
 

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