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Aktuell

Die Schule an der Ruhraue ist jetzt

Kneipp-Schule

Kenntnisse über gesundes Leben vorbildlich vermittelt


 Ein spannender Tag in der Schule an der Ruhraue in Olsberg: Das Kneipp-Siegel ziert seit Freitag offiziell den Eingang der Schule. Der Kneipp-Bund als Dachverband von über 600 Kneipp-Vereinen und -Einrichtungen zeichnet die Schule damit aus und belohnte damit das Engagement der gesamten Schule. Diese darf sich nun Kneipp-Schule nennen.

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Schulleiter Manfred Kerl betonte in dem kleinen Festakt im Foyer der Schule: „Gerade an unserer Schule, wo sehr viele Schülerinnen und Schülern viel Unterstützung brauchen, spielt Gesundheit eine wichtige Rolle.“ Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer habe die Anregung gegeben, die Ideen und Lehren von Pfarrer Sebastian Kneipp einmal näher zu betrachten. Mit „viel Zeit und Engagement“ haben, so Manfred Kerl, Lehrerinnen und Lehrer für die Erlangung des Kneipp-Siegels gearbeitet. Drei Lehrerinnen haben eine Fortbildung zur Gesundheitslehrerin gemacht.

Besonderer Dank gilt Lehrer Domenico Krämer, der mit seiner Freundin Anna-Lena Reuter mehr als 2.000 Kilometer nach Griechenland geradelt ist, um unterwegs Spenden für Obstbäume zu sammeln. Über 100 Obstbäume konnten sie so kaufen. Sechs davon werden im Garten der Schule an der Ruhraue gepflanzt und dort für frische Luft und leckeres Obst sorgen.

Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer erinnerte daran, dass Olsberg der älteste Kneippkurort in Nordrhein-Westfalen sowie der zweitälteste Kneippkurort in Deutschland ist. Bereits jetzt warb er dafür, den Kneipperlebnispark, der derzeit gebaut und gestaltet wird, auch als Schule „ganz kräftig zu nutzen“. Zumal etwa das Kneipptretbecken über eine Rampe barrierefrei nutzbar sei oder die Kräuterbeete auch mit Rollstuhl erreichbar seien. Nach dem Kneipp-Kindergarten Assinghausen habe man nun auch eine Kneipp-Schule im Stadtgebiet: „Darauf könnt ihr mächtig stolz sein“, rief er den Schülerinnen und Schülern zu.

Josi Marten, stellvertretende Vorsitzende des Kneipp-Bundes NRW, lobte das große Engagement in der Schule an der Ruhraue. Sie überreichte neben einer Urkunde auch das Kneipp-Siegel, das nun auch nach außen zeigt, dass in dieser Schule die Ideen von Sebastian Kneipp gelebt werden.

Neben den üblichen Schulfächern ist auch die Gesundheitserziehung ein Unterrichtsprinzip der Schule an der Ruhraue. Damit diese im Alltag nicht überall und nirgends stattfindet, suchte man in der Schule nach einem „Fahrplan“ für eine nachhaltige Gesundheitserziehung. Dabei bot sich die Lehre Sebastian Kneipps hervorragend als schulprägendes Leitmotiv an. Durch die anschauliche und handelnde Beschäftigung mit der Person Kneipps und seiner Lehre können bei Schülerinnen und Schülern sowohl Interesse geweckt sowie gesundheitsrelevante Kenntnisse und Werte vermittelt werden.

Eine Reihe engagierter Pädagoginnen und Pädagogen haben dann ein Konzept für die Primarstufe entwickelt, das eine Kultur der nachhaltigen Gesundheitserziehung nach Kneipp in der Schule verankern soll. Die Schulkonferenz war von diesem Ansatz überzeugt und hat dann die Einführung dieses Konzepts beschlossen. Bei den Überlegungen lieferte die Stadt Olsberg als Schulträger wertvolle Impulse – zum Beispiel die Anregung, die Schule als vom Kneipp-Bund anerkannte Schule zertifizieren zu lassen.

Die Kneippschen Lehren haben in der Stadt Olsberg eine lange Geschichte: Schon 1894 wurde in Olsberg von Dr. August Grüne eine Kaltwasserheilanstalt gegründet, die nach den Lehren Sebastian Kneipps arbeitete. Seit 1960 ist Olsberg auch staatlich als Kneippkurort anerkannt und lockt jedes Jahr viele Touristen in die Stadt. Im Jahr 2016 ist Olsberg zusätzlich Kneipp-Heilbad geworden. Zukünftig soll die Ausrichtung als Kneippkurort noch weiter ausgebaut werden.

Die Grundsätze des Kneipp-Bundes passten sehr gut zu der Ausrichtung des schuleigenen Kneipp-Konzepts, so dass beide eine Zusammenarbeit vereinbarten. Seitdem hat die Schule intensiv an der Umsetzung des eigenen Konzepts gearbeitet und zudem noch eine enge Zusammenarbeit mit den Kneipp-Animateurinnen der Olsberg Touristik aufgebaut. um die Zertifizierung auf den Weg zu bringen. Dabei entstanden bisher sowohl Projekte für die Schülerinnen und Schüler (zum Beispiel Kneipp-Aktionstage) als auch für die Lehrerinnen und Lehrer (zum Beispiel Kneipp-Wanderungen auf dem Olsberger Kneipp-Wanderweg).

Die Grundlage sowohl der Kneipp´schen Lehre als auch des schulischen Kneipp-Konzepts sind die fünf Säulen Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance. Vor diesem Hintergrund sind den Schülerinnen und Schülern der Schule an der Ruhraue kalte Wassergüsse, Heil- und Gewürzkräuter, gesundes Essen und Trinken und viel Bewegung im Unterricht wohl bekannt. Darüber hinaus wird in der Schule zur Erlangung einer Inneren Balance die Einheit von Körper, Geist und Seele gepflegt.

Den Kneipp-Bund hat die Umsetzung der Ideen und Werte Sebastian Kneipps an der Schule an der Ruhraue sehr überzeugt, so dass nun auch nach außen die Schule durch die Verleihung des Kneipp-Siegels als Kneipp-Schule erkennbar ist. In Zukunft erinnert auch der Pfarrer Sebastian Kneipp als Statue vor dem Eingang alle in der Schule Lernenden und Arbeitenden sowie alle Besucherinnen und Besucher, dass man sich mit einfachen und wirksamen Mitteln gesund und fit halten kann.

Die Klassen der Primarstufen hatten Probierstationen zu den 5 Säulen vorbereitet: Es gab einen Barfußpfad und Balanceübungen, eine Massagestation, Armbad und Waschung oder Bürstung, Kräuterlimonaden, gesunde Snacks und einen Info- und Ideentisch von Kneipplehrern.


Die Klasse 6 ist aktiv im Umweltschutz

Die Westfalenpost würdigt das Engagement der Klasse 6 und ihrer Lehrerin Dorothee Franken für den Umweltschutz in der Olsberger Ruhraue mit einem großen Artikel.
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Bürgermeister Fischer ehrt die Klasse 6 für ihr Umwelt-Engagement.

 

Am 14. März konnte die Klasse 6 mit Frau Franken den Olsberger Bürgermeister begrüßen. Die Klasse hatte sich in der Woche davor besonders für die Umwelt eingesetzt. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Frau Franken, sammelten alle Schülerinnen und Schüler der Klasse den Müll auf dem Gehwegen und im Gelände um die Ruhraue. 
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Als Dankeschön der Stadt überreichte Bürgermeister Fischer der Klasse 6 eine schöne Urkunde. 

Vor gut 10 Jahren war der Teil der Ruhr in der Nachbarschaft der Schule wieder renaturiert worden. Nach der Umgestaltung fließt die Ruhr bei Olsberg-Bigge heute wieder in einem breiten Flussbett. Dabei ist ein schöner Spazierweg entstanden, der sich auch für Menschen mit Handicap eignet. Er verläuft durch das rund vier Hektar große Naturschutzgebiet. 600 Meter führt er Gäste direkt am Flussufer entlang. Auf Schautafeln erfahren die Wanderer Wissenswertes über das Projekt und einen natürlichen Gewässerhaushalt.
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Unsere Schulleiterin, Barbara Wolf, wurde am Freitag, den 26.01.2019 von der ganzen Schulgemeinschaft feierlich verabschiedet

Einen herzlichen Abschied haben wir ihr bereitet. Frau Wolf wechselt zur Schulaufsicht in Olpe.

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Es war ein Dankeschön für viele Jahre engagierter Arbeit für Schüler-, Lehrer- und Elternschaft an der Schule an der Ruhraue. Vor allem aber war es eine aufrichtige Wertschätzung, die Barbara Wolf mit auf den Weg bekam: Die langjährige Pädagogin und Schulleiterin der Schule an der Ruhraue tritt zum 1. Februar eine neue berufliche Herausforderung bei der Schulaufsicht des Kreises Olpe an. Ihre Aufgabe in Olsberg übernimmt dann kommissarisch Konrektor Manfred Kerl.

Seit 2012 Schulleiterin

Von der Schulgemeinschaft sowie der Stadt Olsberg ist Barbara Wolf jetzt in einer Feierstunde verabschiedet worden. Seit dem Jahr 2012 hatte Barbara Wolf die Schule an der Ruhraue mit Herzblut und Sachverstand geleitet. Zuvor war sie bereits als Lehrerin im Kollegium der Schule tätig. Die gesamte Schulgemeinschaft könne stolz darauf sein, Barbara Wolf als Schulleiterin erlebt zu haben, unterstrich Manfred Kerl - ihre sehr zugewandte und engagierte Arbeit zeichne sie ebenso aus wie eine ausgeprägte und kollegiale Führungspräsenz.

IMG 0496Dank für großen persönlichen Einsatz

Für die Stadt Olsberg dankte Elisabeth Nieder, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Barbara Wolf für ihren großen persönlichen Einsatz und jede Menge Ideenreichtum für die jungen Menschen. Für Barbara Wolf sei Schulleitung immer mehr gewesen als organisatorische Aufgaben. Stets habe der Mensch im Mittelpunkt gestanden: „Für die Sorgen und Nöte aller hatte sie immer ein offenes Ohr und ihr erklärtes Ziel war es, eine für alle Beteiligten optimale Lösung zu finden.“ Ein gutes Verhältnis von Autorität, Genauigkeit und Gelassenheit gehöre zu ihren persönlichen Eigenschaften – dies habe dazu geführt, dass in der Schule an der Ruhraue eine hohe Qualität und ein sehr gutes Betriebsklima herrsche.

Den Dank der Schülerschaft für ihre stetige Offenheit brachte Schulsprecher Justin Brill in einer humorvollen Rede zum Ausdruck - und stellte ihr eine überaus erfolgreiche Zukunft in dem neuen Aufgabengebiet in Aussicht. Als Elternvertreterin würdigte Katharina Hoffmann die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern.

Barbara Wolf hob ihre positiven Erinnerungen und Gedanken an die Zeit ihrer Schulleitung hervor - mit Dankbarkeit über das Gewesene, Zuversicht für die Zukunft und auch ein paar Tränen. Der Leitungswechsel werde nun, so Manfred Kerl, zu einer großen Aufgabe für die Schulgemeinschaft, die gemeinsam von Schülerschaft, Lehrerkollegium und Eltern „gestemmt“ werden müsse.

 

Mitte Januar 2019 hat unsere Schule beim Kneipp-Bund e.V. in Bad Wörrishofen die Zeritifizierung als Kneipp-Schule beantragt.
Seit Jahren wird in unserer Primarstufe erfolgreich und nachhaltig Unterricht auch im Sinne von Pfarrer Sebastian Kneipp gestalten und durchgeführt.
 
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Es gibt auch ein Kneipp-Gesundheitskonzept. dem sich alle Lehrkrafte der Primarstufe verpflichtet haben.
Kneipp-Gesundheitskonzept
 

Das Jahr 2019 hat begonnen. Wir wünschen allen Menschen, dass sie in Frieden glücklich leben können. 
In den Ferien haben wir uns gut erholt und so starten wir wieder mit dem Lernen!

Und dan freuen wir uns schon auf das nächste Fest. Der Karneval wird bei uns immer ganz groß gefeiert.

 
Mit diesem kleinen Basar haben wir selbstgebaute Geschenke zum Weihnachtsfest angeboten.
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Neues Spielgerät der Schule an der Ruhraue ist barrierefrei

20.09.2018 - 13:30 Uhr

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Foto: Stadt Olsberg

Schulleiterin Barbara Wolf und Schülersprecher Justin Brill

Olsberg.  Die Schule an der Ruhraue in Olsberg hat ein neues Spielgerät bekommen. Über eine Rampe können auch Kinder im Rollstuhl darauf spielen.

Unter Beifall der Schüler hat Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer das neue Spielgerät auf dem Schulhof der Schule an der Ruhraue feierlich eröffnet. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, die Rutsche auch gleich auszuprobieren. Ebenso wie Schulleiterin Barbara Wolf und Schülersprecher Justin Brill bekam er dafür viel Applaus.

Das neue Spielgerät ist barrierefrei und für Kinder im Rollstuhl über eine Rampe problemlos erreichbar. Der Rutscheneinstieg ist so gebaut, dass Kinder leicht vom Rollstuhl dorthin umsteigen oder umgesetzt werden können. Auf der anderen Seite der Rutsche sind Bewegungsmöglichkeiten für „Läufer“ angebaut. Auch das Umfeld wurde mit Rampe, verändertem Sandkasten und Wiese neu gestaltet.

Neues Spielgerät kostet 20000 Euro

Mit großer Begeisterung verfolgten die Jungen und Mädchen die Bauarbeiten auf dem Schulhof der jüngeren Klassen. „Das war für sie sehr spannend – beginnend mit dem Abriss des alten Spielgerätes, den vielen Fahrzeugen und Baggern auf dem Schulhof und schließlich mit dem Aufbau des neuen Spielgerätes“, erzählte die Schulleiterin. „Wir haben sogar Baustellenbesichtigungen mit einzelnen Klassen durchgeführt.“ Für das Kollegium war die Bauphase nicht ganz so einfach: „Es passierte so viel Spannendes vor den Fenstern, dass die Kinder nicht immer so aufmerksam sein konnten“, sagte Barbara Wolf mit einem Lächeln.

„Das alte Spielgerät war nach 20 Jahren morsch, die Rutsche nicht mehr gut nutzbar. Das ganze Gerät wäre in den nächsten Wochen vom TÜV stillgelegt worden“, erläuterte die Schulleiterin. Ersatz sei daher dringend erforderlich gewesen. Rund 20000 Euro hat die Stadt Olsberg für das Spielgerät investiert, weitere gut 16000 Euro für den Einbau und die Umgestaltung des Umfeldes.

Schülersprecher Justin Brill bedankt sich bei der Stadt Olsberg

Bei der Einweihung erfreuten die Kinder und Jugendlichen die Gäste mit dem Willkommenslied „Karibu“. Schülersprecher Justin Brill hatte zuvor alle begrüßt. Sein Dank galt der Stadt Olsberg, „die uns das Spielgerät ermöglicht hat“. Bürgermeister Wolfgang Fischer durfte gemeinsam mit Barbara Wolf und Justin Brill symbolisch das Band durchschneiden. Der Dank der Schulleiterin galt neben den beteiligten Firmen, die die Realisierung zügig schafften, auch dem TSV Bigge-Olsberg, der die Erlaubnis für die Anfahrt der Baufahrzeuge über sein Vereinsgelände zu dem hinter der Schule liegenden Schulhof gegeben hatte.